Season 1,

Folge 5: Ziele setzen in Gamification

April 09, 2018

Setzt man Ziele zu eng und starr, lässt die Art der Zielerreichung kaum Spielraum für eigenes Handeln. Somit verliert man einen der wichtigsten Helfer, wenn es um den Einsatz von Gamification und damit auch dem Schaffen von intrinsischer Motivation geht.

Setzt man Ziele aber zu schwammig, fehlt oftmals der ‚rote Leitfaden‘, der für Sicherheit sorgen kann und Herausforderungen bei der Umsetzung können zu leicht umgangen werden, dabei sind gerade diese elementar bei dem Erleben einer gewünschten spielerischen Situation.
Über das ‚Für‘ und ‚Wider‘ sprechen hier Roman Rackwitz und Jörg Niesenhaus.

Am Akronym SMART ausgerichtet, gehen wir hier die Charakteristiken von gesetzten Zielen durch und betrachten diese dann im Kontext von Gamification. Wir lieben Ziele in Spielen. Ob vorgegeben oder selbst festgelegt. Aber wie weit dürfen diese unser Handeln im Spiel vorgeben? Wo wollen wir Freiheiten? Wann wünschen wir uns klare Richtlinien und Vorgaben des Ziels und wann wollen wir Menschen möglichst frei entscheiden?

Diese Fragen sind natürlich nicht nur im klassischen Spiel interessant, sondern begleiten uns durch alle Situationen des Lebens wie Arbeit, Sport oder Hobby. Auch beim selbstbestimmten Arbeiten oder als Führungskraft verantwortlich für Teams und individuelle Perfomance werden wir täglich mit dem Balance-Akt konfrontiert.

Wie geht Ihr das Thema an? Schon mal bewusst an Eurem Arbeitsplatz darüber nachgedacht bzw. umgesetzt?

Shownotes:

Locke, E. A., & Latham, G. P. (1990). A theory of goal setting & task performance. Prentice-Hall, Inc.

Locke, E. A., & Latham, G. P. (2006). New directions in goal-setting theory. Current directions in psychological science, 15(5), 265-268.

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